Die Hörakustik-Branche steht vor der herausfordernden Aufgabe, ihre langjährige Tradition mit dem dynamischen Wandel moderner Hörtechnologien zu verbinden. Dr. Matthias Müller betont in seinem aktuellen Statement die Bedeutung, sowohl die bewährten Werte der Vergangenheit zu würdigen als auch die Chancen für eine innovative Zukunft zu nutzen. Diese Verbindung ist essenziell für die nachhaltige Entwicklung der Branche und die Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen mit Hörproblemen.

Statement von Dr. Matthias Müller im Detail
Dr. Matthias Müller, Präsident des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB) und Vorstandsmitglied im Deutschen Hörverband (DHV), betont die Bedeutung der geplanten Fusion von DCIG, DSB und weiteren Verbänden, um eine starke Gemeinschaft für lautsprachlich kommunizierende Menschen mit Hörbeeinträchtigung zu schaffen. Trotz Rückschlägen wie dem Wegfall der Pauschalförderung 2025 zeigt er sich entschlossen, die Ziele weiter voranzutreiben.
Ein wichtiger Erfolg ist für ihn die Zusammenführung der Fachzeitschrift Schnecke als gemeinsames Selbsthilfemedium, das Mitglieder und neue Leser mit Informationen rund um das bessere Hören versorgt und durch Feedback kontinuierlich verbessert wird.
Besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem 125-jährigen Jubiläum der Schwerhörigen-Selbsthilfe im Jahr 2026, das bundesweit gefeiert werden soll. Müller ruft dazu auf, dieses historische Ereignis regional und gemeinschaftlich zu gestalten. Auch eine verstärkte Online-Präsenz soll helfen, noch mehr Menschen zu erreichen.
Eine gemeinsame Verantwortung für den Fortschritt in der Hörakustik
Dr. Matthias Müller hebt hervor, dass es eine gemeinsame Verantwortung von Herstellern, Hörakustikern und weiteren Akteuren ist, Tradition und Zukunft in Einklang zu bringen. Die nachhaltige Zusammenarbeit stärkt die Branche und sorgt dafür, dass sowohl bewährtes Handwerk als auch innovative Lösungen zum Wohle der Hörakustik-Kunden weiterentwickelt und gefestigt werden. Das Ziel bleibt, Hörminderung effektiv auszugleichen und das bestmögliche Hörerlebnis zu gewährleisten.
Dr. Matthias Müller weist auf die Bedeutung hin, dass Hersteller, Hörakustiker und weitere Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Tradition und Entwicklungen in der Hörakustik miteinander zu verbinden. Eine kooperative Zusammenarbeit soll dazu beitragen, sowohl bewährte Handwerkskunst als auch innovative Ansätze zum Nutzen der Hörakustik-Kunden weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Hörminderungen bestmöglich auszugleichen und eine zufriedenstellende Hörversorgung sicherzustellen.







