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EUHA startet neuen Audiotherapie-Kompaktkurs für Hörakustiker

Die EUHA setzt in Kooperation mit der biha mit einem neuen Fortbildungskurs zur Audiotherapie in der Hörakustik ein klares Signal für mehr Praxisnähe und Beratungskompetenz in der Branche. Vom 3. bis 6. August 2026 findet die Weiterbildung erstmals als Kompaktkurs in der Akademie für Hörakustik in Lübeck statt. Für Hörakustiker soll das Format nicht nur besser in den Betriebsalltag passen, sondern auch helfen, Kunden individueller zu begleiten und die Qualität der Versorgung weiter zu stärken.

EUHA startet Audiotherapie-Kompaktkurs: Warum die Fortbildung für Hörakustiker 2026 wichtiger wird
Bild: © EUHA

Fortbildung für Audiotherapie in der Hörakustik

Die Anpassung eines Hörsystems ist nur ein Teil der Versorgung. Entscheidend ist auch, wie gut Kunden ihr verändertes Hörvermögen verstehen und im Alltag mit neuen Höreindrücken umgehen können. Genau hier setzt die Audiotherapie an: Sie unterstützt den Anpassprozess, fördert die Compliance und hilft dabei, die Hörsituation ganzheitlicher zu betrachten.

Für Hörakustiker eröffnet das einen erweiterten Blick auf die individuelle Versorgung. Wer nicht nur Technik, sondern auch Wahrnehmung, Kommunikation und Alltagstauglichkeit berücksichtigt, kann gezielter beraten und passgenauere Lösungen entwickeln.

Was bietet der neue EUHA-Fortbildungskurs 2026?

Der Kurs wurde von neun auf vier Tage gestrafft und soll sich dadurch leichter in den betrieblichen Alltag integrieren lassen. Laut EUHA stehen dabei konkrete Tipps für die tägliche Arbeit im Mittelpunkt, ergänzt durch einen Abschlusstest.

Inhaltlich behandelt die Fortbildung unter anderem Kommunikationspsychologie, Gerontologie, auditive Verarbeitung sowie rechtliche Aspekte. Hinzu kommt die Entwicklung von Therapieplänen, die auf reale Versorgungssituationen ausgerichtet sind.

Wie die EUHA-Leitlinie im Fachbetrieb hilft

Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist die EUHA-Leitlinie „Audiotherapie in der Hörakustik“. Sie steht kostenfrei zum Download bereit und gibt Einblicke in die Möglichkeiten der Audiotherapie in der praktischen Versorgung.

Besonders relevant ist der dazugehörige Fragebogen zur Statusbestimmung, der direkt mit dem Kunden ausgefüllt werden kann. Beide Instrumente sind so angelegt, dass sie sich problemlos im beruflichen Alltag anwenden lassen und die Beratung strukturierter machen.

Wird Audiotherapie zum Wettbewerbsvorteil für Hörakustiker?

Die EUHA sieht in strukturierter Audiotherapie nicht nur einen fachlichen Mehrwert, sondern auch einen strategischen Vorteil für Betriebe. Wer die Versorgung erfolgreicher gestaltet und zusätzlich über vertieftes Expertenwissen verfügt, kann auch in der Zusammenarbeit mit Zuweisern punkten.

Beratungsqualität und Kundenbindung können über den Erfolg entscheiden. Da kann Audiotherapie ein wichtiges Differenzierungsmerkmal sein. Das gilt umso mehr, weil die Nachfrage nach individuellen, verständlichen und alltagstauglichen Versorgungslösungen steigt. Mit dem Kompaktkurs rückt die EUHA ein Berufsbild stärker in den Fokus, das sich immer breiter aufstellt. Technisches Know-how bleibt unverzichtbar, wird aber zunehmend durch kommunikative und psychosoziale Kompetenzen ergänzt.

Für Hörakustikbetriebe kann das zum Wettbewerbsvorteil werden, wenn sie ihre Mitarbeiter gezielt weiterqualifizieren. Der neue Kurs verbindet fachliche Tiefe mit direkter Anwendbarkeit und dürfte damit für viele Betriebe ein relevanter Baustein der Weiterbildung sein.

Anmeldung unter: www.euha.org/veranstaltungen/

Leitlinie Audiotherapie in der Hörakustikwww.euha.org/leitlinien/

Zur Pressemeldung: “Neu: Fortbil­dungskurs Audio­the­rapie in der Hörakustik

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