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Future Hearing Award: Phonak hat erneut besondere Hörakustik-Projekte ausgezeichnet

Zum elften Mal hat Phonak den Future Hearing Award verliehen. Der Preis würdigt herausragende Projekte aus der Hörakustik: In diesem Jahr gingen die Auszeichnungen an Böhm Hörakustik in der Kategorie Anpassung, Zengerle & Riederer in der Kategorie Marketing sowie an das Hörgerätezentrum Fritsche für herausragendes Soziales Engagement. Drei Beispiele dafür, wie Kreativität, Kundennähe und Verantwortung im Hörakustik-Alltag zusammenfinden können.

Future Hearing Award - Phonak hat erneut besondere Hörakustik-Projekte ausgezeichnet
Für sein Storekonzept erhielt Böhm Hörakustik einen Future Hearing Award.

„Über ein Jahrzehnt voller Ideen“ – ein Award mit Geschichte

Für Phonak hat der Future Hearing Award längst Tradition. „Dass wir den Future Hearing Award nun schon über einem Jahrzehnt verleihen dürfen, ist etwas ganz Besonderes“, sagt Andreas Tikovsky, Geschäftsbereichsleiter Phonak bei der Sonova Deutschland GmbH. Jedes eingereichte Projekt erzähle eine Geschichte über die Leidenschaft für die Hörakustik. Auch 2025 zeigt sich, wie unterschiedlich die Wege sein können, die zu einem besseren Höralltag führen – und wie sehr sie die Branche voranbringen.

Böhm Hörakustik begeistert mit neuem Studiokonzept

In der Kategorie Anpassung ging die Auszeichnung an Böhm Hörakustik. Das Unternehmen überzeugte mit einem offenen, einladenden Beratungskonzept, das Kunden das Thema Hörgerätetechnologie auf eine frische, intuitive Weise näherbringt. Herzstück ist ein eigens entwickelter Erlebnistisch, der mit modularen Schubladen, Demo-Modellen und visuellen Elementen zum Ausprobieren und Verstehen einlädt.

Ergänzt wird das Ganze durch Tablets mit Erklärvideos, beispielsweise zur Simulation von Hörverlust, sowie eine digitale Anamnese, die Struktur und Effizienz in die Beratung bringt. Jurymitglied Heike Albrecht, Olympia- und Weltmeisterin im Gehörlosentennis, hob besonders die gelungene Mischung aus Visualisierung und anschaulicher Wissensvermittlung hervor – ein Ansatz, der Hörerlebnisse greifbarer macht.

Zengerle & Riederer Hörsysteme mit kreativem Marketing

Den Sieg in der Kategorie Marketing sicherte sich Zengerle & Riederer Hörsysteme mit einer breit angelegten Employer-Branding-Strategie, die weit über klassische Maßnahmen hinausging. Von Ausbildungsmessen über ein strukturiertes Bewerbungspaket bis hin zu Plakat-, Kino- und Radiospots im regionalen Umfeld: Das Unternehmen setzte bewusst auf Sichtbarkeit und Authentizität.

Unterstützt wurde die Kampagne durch ein Performance-Modell, das Mitarbeitende am Erfolg beteiligt. Die Wirkung lässt sich klar messen: Die Zahl der Auszubildenden verdoppelte sich, das Team wuchs standortübergreifend um 30 Prozent. Serviceexpertin und Jurymitglied Sabine Hübner lobte insbesondere die Nachhaltigkeit des Ansatzes und die positive Botschaft, die jungen Menschen vermittelt wird – nämlich, dass Hörakustik ein Berufsfeld mit Sinn, Freude und Zukunft ist.

Hörgerätezentrum Fritsche überzeugt mit Bildungs- und Pflegeprojekten

In der Kategorie Soziales Engagement wurde das Hörgerätezentrum Fritsche ausgezeichnet. Das Unternehmen setzt sich gleich auf zwei Ebenen für besseres Hören ein – bei Senioren und bei Kindern. In drei Pflegeeinrichtungen schulte das Team ehrenamtlich rund 120 Pflegekräfte im Umgang mit Hörverlust und Hörgeräten, ein Beitrag, der angesichts des demografischen Wandels wichtiger denn je ist. Gleichzeitig entwickelte Fritsche einen lebhaften Unterricht für Drittklässler, in dem die Bedeutung von gesundem Hören und Lärmprävention spielerisch vermittelt wird.

Experimente wie Live-Video-Otoskopie oder Lärmmessungen sorgten für Begeisterung und echte Aha-Momente. Prof. Annette Limberger betonte die gesellschaftliche Relevanz der Projekte – gerade im Hinblick auf die Zusammenhänge zwischen Schwerhörigkeit und kognitiver Gesundheit.

Bewertet wurden die Einreichungen von einer interdisziplinären Jury aus Hörakustik, Medizin, Marketing, Service und Sport: Andreas Tikovsky, O. Univ.-Prof. Dr. med. Patrick Georg Zorowka, Sabine Hübner, Prof. Dr. Annette Limberger und Heike Albrecht. Diese Auswahl spiegelt die vielen Facetten die Hörakustikbranche wider – und wie viel Potenzial in ihr steckt. Mehr Informationen zum Future Hearing Award finden Interessierte unter www.future-hearing-award.de.