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Hörakustik-Branchenbarometer 2026

Das Jahr 2026 ist in vollem Gange – und die Hörakustik steht mehr denn je im Zeichen des Wandels. Verlangsamtes Marktwachstum, politische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und steigende Komplexität treffen auf technologische Innovationen, digitale Prozesse und neue Versorgungsideen. Wie jedes Jahr haben wir Führungspersönlichkeiten aus Industrie, Verbänden und Institutionen gebeten, uns Einblicke in ihre Strategien und Perspektiven zu gewähren: Welche Chancen und Herausforderungen prägen die Hörakustik 2026?

Hörakustik Branchenbarometer 2026
Branchenbarometer 2026 David Wichert Starkey

David Wichert

Commercial Director Germany
Starkey Laboratories

“Mit klarem Fokus auf die Independents startet Starkey in das Jahr 2026. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, Haltung zu zeigen und unseren Kundinnen und Kunden als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen – mit den besten Produkten und Services.

Unser Erfolg basiert auf Teamarbeit und dem gemeinsamen Anspruch, die Hörakustik neu zu definieren. Starkey bleibt der Innovationstreiber der Branche und hat seine Technologieführerschaft erneut ausgebaut. Mit der neuen Flaggschiff-Produktlinie Omega AI setzen wir branchenweit Maßstäbe und freuen uns über eine der erfolgreichsten Produkteinführungen unserer Firmengeschichte.

Es erfüllt uns mit Stolz, Lösungen zu entwickeln, die Menschen weltweit besser hören lassen und ihnen echte Lebensqualität zurückgeben. Genau das treibt uns an. Mit dieser Leidenschaft und einer klaren Vision starten wir voller Energie ins neue Jahr – überzeugt, dass wir unseren Erfolg auch 2026 und darüber hinaus fortsetzen werden.”

Branchenbarometer 2025 Gromke

Beate Gromke

Präsidentin
Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA)

“2026 wird ein ganz besonderes Jahr für die Hörakustikbranche: Der EUHA-Kongress feiert sein 70. Jubiläum. Nach dem äußerst erfolgreichen Kongress 2025 mit über 10.000 Teilnehmenden, der Auracast-Premiere und hochkarätigen Speakern entwickeln wir das Kongresskonzept gezielt weiter – und setzen dem Jubiläum einen würdigen, modernen und zukunftsgerichteten Rahmen. Freuen Sie sich auf einen 70. Internationalen Hörakustiker-Kongress, der Bewährtes und Neues verbindet.

Auch über den Kongress hinaus wird 2026 ein spannendes Jahr: Neue Formate und Themen werden im Laufe des Jahres vorgestellt. Der Fortbildungskurs Audiotherapie findet erneut statt und wird derzeit inhaltlich überarbeitet und weiter optimiert. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Mit dem Innovationsprojekt HörWerk setzt die EUHA gemeinsam mit Wissenschaft und Handwerk neue Maßstäbe. Dieses zukunftsweisende Projekt verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Anwendung und schafft Raum für Innovation, Forschung und interdisziplinären Austausch. Ich kann alle Beteiligten – Hörakustikerinnen und Hörakustiker ebenso wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – nur ausdrücklich ermutigen, sich aktiv einzubringen.

Ich freue mich darauf, Sie vom 14. bis 16. Oktober 2026 in Hannover zum 70. Internationalen Hörakustiker-Kongress begrüßen zu dürfen – und gemeinsam dieses besondere Jubiläum zu feiern.”

Branchenbarometer 2026 Christian Honsig WS Audiology

Christian Honsig

Geschäftsführer
WSA Deutschland

“Das Marktwachstum verlangsamt sich. Nach +1 % in 2025 ist auch für 2026 eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Gründe dafür sind laut BVHI-Umfrage der Fachkräftemangel, zunehmende Filialisierung sowie neue Tendenzen und Player im OTC-Bereich, etwa Hörbrillen. Ob dies zu der erhofften „Markterweiterung“ führt oder den Wettbewerb weiter verschärft, wird sich zeigen.

Dies soll kein trübes Szenario zeichnen, sondern das Bewusstsein für unsere Stärken steigern: ein sinnstiftendes, attraktives Handwerk, innovative technische, eine moderne Akademie in Lübeck. Gleichzeitig sind wir alle gefragt, aktiv für unsere Branche und Nachkräfte-Nachwuchs zu werben. Mit der EUHA verfügen wir über eine starke Fachgemeinschaft, die Orientierung und Qualität vorantreibt.

Großfilialisten prägen die Außenwirkung, weshalb Kundenansprache, Sichtbarkeit, Kommunikation und Betreuungserlebnis an Bedeutung gewinnen. Kundennähe bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor.

Was die Krankenkassen für Überraschungen bereithalten, bleibt abzuwarten – aber da ist die Branche in guten Händen, für 2026 erwarte ich keine Veränderungen.

Insgesamt gilt: Unsere Branche ist wertstark und innovativ. Die Demographie gibt uns langfristig positive Aussichten. Besinnen wir uns auf unsere Stärken, denn zufriedene Kunden sind die beste Grundlage, damit wir uns weiterhin gesund entwickeln.”

Branchenbarometer 2026 David Bockhorn Dreve

David Bockhorn

Vertriebsleiter
Dreve

“Die Hörakustikbranche wird 2026 maßgeblich von steigenden regulatorischen Anforderungen, dem Bedarf an effizienteren Prozessen und einer wachsenden Individualisierung geprägt. Für Dreve ergeben sich daraus zwei klare strategische Schwerpunkte: die konsequente Weiterentwicklung innovativer Materiallösungen sowie der gezielte Ausbau moderner Geräte- und Systemtechnologien.

Ein zentraler Hebel ist dabei die Digitalisierung. Mit dem Pure® Workflow und unserer neuen Scanlösung ermöglichen wir Fachbetrieben eine deutliche Vereinfachung ihrer Abläufe. Abdrücke werden direkt digital erfasst und sicher übermittelt – schnell, effizient und ohne zeit- oder kostenintensive Versandwege. Das reduziert Lieferzeiten und schafft spürbare Entlastung im Tagesgeschäft.

Parallel dazu investieren wir kontinuierlich in die Optimierung additiver Fertigungstechnologien sowie bewährter Produktionsverfahren. So stellen wir höchste Prozesssicherheit, reproduzierbare Qualität und maximale Zuverlässigkeit sicher. Unser Anspruch für 2026 ist klar: Dreve steht für technische Exzellenz, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Lösungen, die den Arbeitsalltag von Hörakustikbetrieben messbar erleichtern.”

Branchenbarometer 2026 Christian Lücke GN

Christian Lücke

Geschäftsführer
GN Hearing GmbH

“Nach einem sehr erfolgreichen Jahr planen wir mit weiteren Produktneuheiten. Wir werden den Service und die Möglichkeiten zur Anpassung unserer Systeme weiter optimieren und auf einer Wellenlänge mit dem Fachhandel bleiben. Der Grund dafür ist nicht neu: Wir wollen keine Wettbewerber der Hörakustiker sein und uns nicht im Retail-Bereich engagieren.

Für uns gibt es nur den gemeinsamen Erfolg. Die Nähe zum Akustiker bleibt unsere Strategie in einem Marktumfeld, das sich durch die Retail-Aktivitäten der Wettbewerber weiter verändern wird. Hinzu kommen neue Herausforderungen für unsere Partner.

Es ist klar, dass sich auch das Gesundheitssystem verändern wird. Ankündigungen gab es bereits von der Bundesregierung. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass aus der Kostenübernahme für Hörgeräte ein Zuschuss wird, werden wir unsere Partner in die Lage versetzen, auch unter den neuen Gegebenheiten gut und strategisch agieren zu können.”

Branchenbarometer 2026 Tobias Wiedmann Signia

Tobias Wiedmann

Geschäftsführer
Signia Deutschland

“Mit Blick auf 2026 bewegt die Branche mehr denn je die Frage, wie technologische Innovation, wirtschaftliche Stabilität und eine zeitgemäße, individuelle Kundenansprache in Einklang gebracht werden können – und wie man sich damit von großen Ketten abheben kann.

Wir sehen unseren Auftrag darin, den Fachhandel in diesem Spannungsfeld zu unterstützen. In der Entwicklung unserer Produkte fokussieren wir reale Hörsituationen und schaffen Lösungen, die im Alltag überzeugen. Gleichzeitig investieren wir weiter in Services, Konzepte und digitale Angebote, die Hörakustiker sichtbar machen, Prozesse vereinfachen, Beratung erlebbarer werden lassen und neue Zielgruppen erschließen.

Auch 2026 setzen wir auf echte Partnerschaft: zuhören, gemeinsam entwickeln und auch mal neue Wege gehen – immer mit dem Ziel, nachhaltiges Wachstum und begeisternde Hörerlebnisse zu ermöglichen.”

Branchenbarometer 2025 Cantarell Sonova

Cristina Cantarell Pedemonte

Managing Director
Sonova Deutschland

“Im Jahr 2026 wird Hörgesundheit nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als Teil eines vernetzten Gesundheits- und Lebensökosystems. Hören, Kommunikation, kognitive Gesundheit und soziale Teilhabe wachsen enger zusammen. Damit steht die Branche vor der Chance und der Verantwortung, ihren gesellschaftlichen Beitrag neu zu definieren.

Zu den größten Herausforderungen zählen der demografische Wandel und ein wachsender Versorgungsbedarf bei gleichzeitig steigendem ökonomischem und regulatorischem Druck. Rahmenbedingungen der Krankenkassen, Dokumentationsanforderungen und Preissensibilität verändern die Hörakustik spürbar. Versorgung bewegt sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen medizinischem Anspruch, Wirtschaftlichkeit und individuellen Erwartungen.

Der Fokus verschiebt sich daher von der Frage, ob versorgt wird, hin zu der Frage, wie hochwertig, effizient und nachhaltig Versorgung gestaltet werden kann. Wir werden diesen Rahmen mitgestalten: durch systemische Lösungen, die Fachbetriebe stärken, Prozesse vereinfachen und Orientierung, Vertrauen und Zukunftssicherheit schaffen.”

Branchenbarometer 2026 Michaela Kamp Audio Service

Michaela Kamp

Geschäftsführerin
AS AUDIO-SERVICE GmbH

“Das Jahr 2026 bringt für die Hörakustik klare Herausforderungen. Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter, gleichzeitig steigt die Komplexität im Beratungsalltag. Besonders beim Thema Streaming sorgen unterschiedliche Protokolle und Smartphone-Systeme für Unsicherheit und zusätzlichen Supportaufwand. Viele Hörakustiker wollen vor allem eines sein: Hörakustiker – und nicht Smartphone-Support.

Audio Service setzt genau hier an. Seit 1977 entwickeln wir Hörsysteme mit dem Anspruch, Versorgung einfacher und langfristig flexibel zu gestalten. Mit tune ermöglichen wir eine offene Entscheidung: Kunden testen verschiedene Tech Level im Alltag und können sich ohne Zeitdruck festlegen. Auch nach dem Kauf bleibt diese Freiheit erhalten. tune. Ihr Hören. Ihre Entscheidung.

Ein Beispiel dafür ist das R Li T BC 8. Dank Bluetooth® Classic funktioniert es mit nahezu allen Smartphones – unabhängig von Betriebssystem oder Protokoll. Das vereinfacht die Beratung spürbar und reduziert Rückfragen.

Unsere DNA liegt im Im-Ohr-Segment. Atelier tune IdOs verbinden maßgefertigte Handwerkskunst „Designed in Germany“ mit einer tune Besonderheit: voller Testfunktionalität und späterer Upgrade-Möglichkeit – eine Seltenheit im IdO-Bereich.

Ergänzt durch Marketing Services wie das Hörmobil unterstützen wir Hörakustiker ganzheitlich. Für 2026 gilt: einfache Lösungen, verlässliche Partnerschaft und Fokus auf das Wesentliche – gutes Hören.”

Branchenbarometer 2025 Baschab biha

Jakob Stephan Baschab

Hauptgeschäftsführer
Bundesinnung der Hörakustiker (biha)

“Das Jahr 2026 wird von den Reformbemühungen der Bundesregierung geprägt sein. Diese werden weder vor dem Gesundheitswesen, noch vor dem Hilfsmittelbereich halten machen. Die Branche ist gut aufgestellt und wird auch diese Unsicherheiten positiv bewältigt bekommen. Wenn der Bundeskanzler sich an seine eigenen Worte messen lassen möchte, dass es keine Beitragserhöhung bei der GKV geben wird, dann muss er Leistungskürzungen vornehmen.

Dem wiederspricht dann aber sein Koalitionspartner vehement. Wer am Ende sich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Die Koalition hängt aber in 2026 am „seidenen Faden“. Kaum anzunehmen, dass sich die GKVen mit ihre Ausschreibungswünschen durchsetzen können. ZU schlecht sind die Erfahrungen damit aus der Vergangenheit.

Über Leistungskürzungen wird man sich unterhalten müssen, nicht aber über zugesicherte Qualitätsstandards. Denn die gehen mit KO-Ausschreibungen sicherlich den „Bach runter””

Branchenbarometer 2026 Stefan Zimmer BVHI

Dr. Stefan Zimmer

Vorstandsvorsitzender
Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI)

“Effiziente digitale Prozesse sind ein Erfolgsfaktor für die Zukunft der Hörakustik. Mit HIDataSync ermöglicht der BVHI bereits den standardisierten Abruf von Produktdaten der Hersteller direkt in der Branchensoftware der Betriebe – automatisiert, aktuell und ohne manuelle Pflege.

2026 folgt der nächste Schritt: HIDataSync wird um Bestellfunktionen sowie digitale Lieferscheine und elektronische Rechnungen erweitert. Bestellungen können dann direkt aus dem EDV-System der Hörakustiker an teilnehmende Hersteller übermittelt und vollständig digital abgewickelt werden. Das reduziert Medienbrüche und erhöht Effizienz und Transparenz entlang der Lieferkette.

Neben der technischen Weiterentwicklung engagieren wir uns auch weiterhin für die Aufklärung der Öffentlichkeit. So organisiert der BVHI erneut den Welttag des Hörens in Deutschland. Unter dem Motto „Klingt nach Leben! Das Leben mit allen Sinnen genießen – heute und in Zukunft!“ stellt der Welttag am 3.März die Hörgesundheit als wesentliche Voraussetzung für Longevity – der Ermöglichung einer langen und vitalen Lebensspanne – in den Mittelpunkt. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ist Schirmherrin der Aktion.

Beide Initiativen stehen beispielhaft für die den Anspruch des BVHI und seiner Mitglieder, gemeinsam die Branche fachlich, technisch und kommunikativ zu stärken.”

Branchenbarometer 2025 Theunissen Unitron Hansaton

Ed Theunissen

Geschäftsbereichleiter
Unitron & Hansaton

“Mit Blick auf 2026 befindet sich die Hörakustik im grundlegenden Wandel: weg von reiner Produktversorgung, hin zu einer ganzheitlichen Erlebnisindustrie. Nutzer messen ihr Hören nicht mehr an früheren Hörsystemen, sondern an den besten digitalen Erfahrungen ihres Alltags. Einfachheit, Verlässlichkeit und Individualität werden wichtiger als technische Maximalwerte.

Die zentrale Herausforderung besteht darin, hochkomplexe Technologie so zu gestalten, dass sie im Alltag selbstverständlich funktioniert. Für Träger ebenso wie für Fachbetriebe. Innovation entfaltet ihren Wert nur, wenn sie verstanden, genutzt und erlebt wird. Unsere Rolle sehen wir ganz klar dabei die Hörakustiker zu befähigen, Erlebnisse statt Produkte zu verkaufen. Intelligente Werkzeuge, datenbasierte Einblicke und digitale Begleitung machen Beratung persönlicher, Anpassung präziser und Betreuung nachhaltiger.
2026 wird nicht das Jahr der lautesten Innovation, sondern der klügsten Vereinfachung und genau hier entscheidet sich die Zukunft der Hörakustik.”

Branchenbarometer 2025 Tikovsky Phonak

Andreas Tikovsky

Geschäftsbereichleiter
Phonak

“2026 wird Hörakustik durch technologische Exzellenz geprägt sein. Aber echte Innovationsführerschaft zeigt sich nicht allein in Leistung, sondern in Haltung. Phonak steht für den Anspruch, die beste verfügbare Technik konsequent in den Dienst der Menschen zu stellen. Künstliche Intelligenz ist dabei kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, um Hören verlässlicher, verständlicher und selbstverständlicher zu machen, auch in den anspruchsvollsten Situationen. Und wir sind schon heute soweit, diese technologische Leistungsfähigkeit zuverlässig, stabil und alltagstauglich bereitzustellen.

2026 werden wir weiter technologische Spitzenleistung konsequent in Nutzen übersetzen. Dabei definiert Phonak Innovation nicht über Lautstärke, sondern über Wirkung, technologisch führend, menschlich gedacht. Für Hörakustiker bedeutet das Sicherheit in der Anpassung, klare Differenzierung und überzeugende Argumente im Beratungsgespräch.”

Branchenbarometer 2026 Julia Strauch FGH

Julia Strauch

Geschäftsführerin
Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH)

“Wir starten mit frischem Schwung und klaren Zielen ins neue Jahr. Im Frühjahr 2025 wurde ich zur Geschäftsführerin der Fördergemeinschaft Gutes Hören berufen. Gemeinsam mit dem FGH-Team setzen wir alles daran, nicht nur die Sichtbarkeit der Hörakustik zu stärken und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren, sondern auch Begeisterung für das Berufsbild bei jungen Menschen wecken.

Die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitsmarktes sowie die Wünsche und Bedürfnisse unserer inhabergeführten Partnerakustiker stehen dabei im Mittelpunkt. Als neutrale, unabhängige Organisation, die aufklärt, informiert und mit sympathischen und schlagkräftigen Kampagnen Lust auf gutes Hören macht, sind wir damit bei unseren Zielgruppen sehr erfolgreich.

Mit klarer Strategie, dem engagiertem Team und einem modernen Mix aus Online-Marketing, Medienarbeit und direkter Kundenansprache setzen wir die Hörakustik effektiv und nachhaltig in Szene – in der Öffentlichkeit, in den Köpfen der Menschen und für die Betriebe unserer Partner. Das ist unsere Mission für 2026.”

Branchenbarometer 2026 Gert Bleier Widex

Gert Bleier

Geschäftsführer
Widex

“Das Jahr 2026 wird für die Hörakustik von Dynamik und Verantwortung geprägt sein. Innovationen entwickeln sich rasant, während die Erwartungen der Endkunden an Natürlichkeit, Konnektivität und Individualisierung weiter steigen. Eine zentrale Herausforderung bleibt es, Hightech sinnvoll in den Versorgungsalltag zu integrieren und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – für besseres, natürliches Hören und nachhaltige Betriebe.

Widex steht 2026 für 70 Jahre Pioniergeist. Seit dem ersten volldigitalen Hörgerät Widex Senso vor 30 Jahren in Deutschland treiben wir als Partner des unabhängigen Fachhandels die Audiologie mit einzigartiger Signalverarbeitung und dem Fokus auf natürliches Hören voran. Mit der Compass Cloud stärken wir Hörakustik-Fachbetriebe durch kontinuierliche Erweiterungen, effiziente Prozesse und praxisnahe Unterstützung. Anfang Februar folgt die nächste wichtige Software-Erweiterung in der Compass Cloud mit den beiden Features „Transfersetting“ und „Komfortprogramm“, Anfang Juni das neue Produkt-Highlight. Freuen Sie sich heute schon darauf.“

Branchenbarometer 2026 Torben Lindo Oticon

Torben Lindø

Geschäftsführer
Oticon GmbH

“Das Marktwachtum lag 2025 mit weniger als zwei Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Die schwierige geopolitische Situation hat spürbar zu dieser abgebremsten Dynamik beigetragen. Vor diesem Hintergrund ist es schwer abzuschätzen, welche Erwartungen wir an 2026 knüpfen können und wie sich die Kaufbereitschaft und die Motivation der Endkunden entwickeln werden.

Neben den externen Faktoren hat auch der zunehmende Fachkräftemangel Einfluss auf unsere Branche und damit auf die Marktentwicklung.

Unabhängig davon bleiben die demografische Entwicklung sowie der Wunsch vieler Menschen, länger aktiv zu bleiben – beruflich wie privat – Faktoren, die den Trend positiv beeinflussen können.

Mit weniger Fachkräften und steigenden Kosten wird eine weitere Erhöhung der Produktivität notwendig. Den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz sehen wir bereits in nahezu allen Bereichen und auch in der Produktentwicklung.

Technologische Fortschritte helfen uns, die hohen Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Gleichzeitig gewinnen Social Media und andere digitale Kanäle weiter an Bedeutung für Information und Austausch und verändern somit die Aufgaben rund um Marketing und Kommunikation.

Maximales Sprachverstehen in Kombination mit minimaler Höranstrengung in diskretem Design bleiben zentrale Kundenwünsche und stehen im Fokus unserer Entwicklung. Der Erfolg von Oticon ist eng mit unserer Innovationskraft verbunden, was wir mit der aktuellen Produktentwicklung von Oticon Zeal unter Beweis gestellt haben.

Mit unserem aktuellen Produktprogramm, den geplanten Produkteinführungen und einer exzellenten Kundenbetreuung sehen wir uns sehr gut aufgestellt um unsere Akustikpartner in 2026 optimal zu betreuen.”