Im zweiten Quartal 2025 hat Mister Spex seine Profitabilität weiter verbessert und demonstriert damit die Fortschritte seines laufenden Transformationsprogramms „SpexFocus“. Dabei stand vor allem die konsequente Fokussierung auf nachhaltige Ertragskraft im Vordergrund. Trotz eines rückläufigen Umsatzes weisen die entscheidenden Kennzahlen eine günstigere Ertragsstruktur aus, die das Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld stabilisiert.

Profitabilitätssteigerung trotz Umsatzrückgang im Q2
Die Ergebnisse des zweiten Quartals zeigen einen Rückgang des Nettoumsatzes um 22 Prozent auf rund 53 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Umsatzrückgang ist einer bewussten Strategie zuzuschreiben, bei der unprofitable Rabattaktionen im Online-Geschäft mit Sonnenbrillen vermieden und der Fokus auf margenstärkere Segmente gelegt wurde. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich deutlich und lag mit -4,3 Millionen Euro um 3 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahresquartals. Die Bruttomarge stieg um 504 Basispunkte auf 53,7 Prozent, getragen von einem veränderten Produktmix mit höherem Anteil an Korrektionsbrillen und der Eigenmarke „SpexPro“. Der operative Cashflow war nach einem positiven zweiten Quartal 2024 auch diesmal wieder im Plus.
Omnichannel-Strategie bleibt Erfolgsfaktor für Mister Spex
Das Omnichannel-Modell von Mister Spex zeigt sich weiterhin als stabilisierender Faktor. Im betrachteten Quartal erzielten 46 von 65 Filialen ein positives EBIT, davon erreichten 31 zweistellige Margen. Mit dem neuen Abonnementmodell „Mister Spex Switch“ konnte bereits ein Anteil von etwa zehn Prozent des Filialumsatzes generiert werden, wobei rund 40 Prozent der Kunden neu gewonnen wurden. Das Abo-Modell wurde parallel auch im Online-Shop eingeführt und bietet Vorzeichen für zukünftiges, planbares Wachstum.
CEO Tobias Krauss erklärt die bewussten Umsatzrückgänge bei Mister Spex
CEO Tobias Krauss betont auf LinkedIn, dass die Strategie gezielt darauf ausgerichtet sei, unprofitables Volumen zugunsten von Marge und langfristiger Kundenbindung aufzugeben. Die Umsatzeinbußen sind demnach direkte Folge dieser bewussten Entscheidung. Die Zahlen des zweiten Quartals untermauern die Wirksamkeit dieses Ansatzes. Der Wandel bei Mister Spex ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein Prozess der stetigen Anpassung und Verbesserung, der auf langfristige Stabilität abzielt.
„SpexFocus“-Strategie als Grundlage für nachhaltiges Wachstum
Mister Spex passt aufgrund der bisherigen Entwicklungen seine Umsatzprognose für 2025 auf ein Minus von 10 bis 20 Prozent an, hält jedoch an der EBIT-Prognose mit einer Spanne von -5 bis -15 Prozent fest. Das solide Liquiditätsniveau von etwa 65,5 Millionen Euro zum Jahresende unterstützt die strategische Flexibilität des Unternehmens. Die weitere Umsetzung der „SpexFocus“-Strategie bleibt entscheidend, um Mister Spex nachhaltig für die Zukunft zu positionieren und die Grundlage für ein stabiles Wachstum zu schaffen.
Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse des zweiten Quartals, wie Mister Spex durch gezielte Anpassungen im Produktmix, strenge Kostenkontrolle und neue Vertriebsansätze seine Profitabilität verbessert und auf eine nachhaltigere Geschäftsgrundlage stellt.






