Es ist die Generation der Babyboomer, die gerade in die Rolle einer aktiven, technologieoffenen und gesundheitsbewussten Zielgruppe hineinwächst. Menschen über 50 stehen mitten im Leben, haben meist ein starkes digitales Selbstverständnis, sind designaffin und suchen nicht weniger als maßgeschneiderte Lösungen für ein besseres Hören. Was sie dabei bewegt – und wo ihre Ansprüche an Technik, Beratung und Lebensqualität liegen – zeigt nun die neue New Hearing Hörstudie 2024/25.

Studie: die Generation 50+ und ihre Anforderungen
Über 700 Personen haben an der groß angelegten Untersuchung teilgenommen – Menschen mit und ohne Hörgeräteerfahrung, vor allem aus der Generation der zwischen 1950 und 1974 Geborenen. Ziel war es, die tatsächlichen Bedürfnisse, Erwartungen und Erfahrungen dieser Gruppe im Umgang mit modernen Hörsystemen zu verstehen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Hörzentrum Oldenburg, dem Fraunhofer IDMT und dem Hersteller Signia wurde nicht nur die technische Seite der Hörsysteme getestet. Vielmehr ging es auch um die emotionale Komponente: Wie wichtig ist Design wirklich? Wird die App tatsächlich genutzt? Welche Rolle spielt die persönliche Beratung beim Hörakustiker – und wo stößt der klassische Service an seine Grenzen?
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Das Sprachverstehen in ruhiger Umgebung mit den getesteten Hörgeräten wurde von über 80 Prozent der Probanden als gut bis sehr gut bewertet. Doch damit ist es nicht getan. Die Untersuchung zeigt deutlich, dass sich das Hörerlebnis nicht mehr auf Klang allein reduzieren lässt. Vielmehr wird es eingebettet in ein komplexes Netz aus digitalen Anforderungen, ästhetischen Vorlieben und einem gestiegenen Anspruch an persönliche Ansprache.
Werden Hörgerätedesign, Apps und Empathie im Fachgeschäft wirklich immer wichtiger?
Aufschluss gibt die Studie nicht zuletzt auch über mittlerweile etablierte Vorstellungen über die Babyboomer-Zielgruppe: Schließlich wird die Generation 50+ flächendeckend als technik- und designaffin dargestellt – als eine Generation, die kein Produkt von der Stange möchte, sondern ein smartes, schönes, leistungsstarkes Tool, das sich nahtlos in den Alltag einfügt. Das schließe die Steuerung via Smartphone genauso ein wie eine App, die mehr könne als nur lauter und leiser. Was früher möglichst unauffällig sein sollte, dürfe heute gerne ein Statement sein.
Genauso häufig wird darüber gesprochen, wie wichtig der Babyboomer-Zielgruppe Empathie in der Beratung sei. Auf diese Weise müsse man als Hörakustiker heute Vertrauen aufbauen, während man gleichzeitig technisch und digital versiert sein müsse – aber gibt es dafür auch Evidenzen? Wer wissen möchte, wie viel an diesen Vorstellungen dran ist, wird in der New Hearing Hörstudie 2024/25 fündig.
„Babyboomer sind längst da!“
Initiiert wurde die Studie von oton & friends, einem Partnernetzwerk von über 300 inhabergeführten Hörakustikfachgeschäften. Geschäftsführer Andreas Roberg bringt es auf den Punkt: „Menschen über 50 sind nicht mehr eine zukünftige Zielgruppe – sie sind bereits eine wichtige und wachsende Bevölkerungsgruppe. Eine Riesenchance und Herausforderung für alle Akustiker.“
Die vollständige Studie „New Hearing Hörstudie 2024/25“ ist online bestellbar – unter studie.new-hearing.de. Sie liefert spannende Insights, echte Stimmen aus dem Alltag und jede Menge Denkanstöße für alle, die sich als Hörakustikbetrieb zukunftssicher aufstellen wollen.







