Die diesjährige Frühjahrstagung des Verband der Hörakustiker Österreichs (VHÖ) bot einmal mehr eine Plattform für fachlichen Austausch und aktuelle Entwicklungen in der Hörakustik. Bei dem Branchentreffen, das im März in Hall in Tirol stattfand, war auch das Erfurter Unternehmen migohead vertreten und nutzte die Gelegenheit, seine Ansätze im Bereich moderner Otoplastiken vorzustellen.

Fachvortrag in Tirol rückt Materialwahl in der Hörakustik stärker in den Mittelpunkt
Im Zentrum stand ein Fachvortrag von Mitgründer Roman Golovkov, der sich mit Otoplastiken aus Keramik, Titan und Hochleistungspolymeren beschäftigte. Dabei ging es weniger um grundsätzliche Umbrüche als vielmehr um die Frage, welchen Einfluss die Materialwahl konkret auf die Versorgung hat. Golovkov erläuterte, wie unterschiedliche Werkstoffe verarbeitet werden, welche spezifischen Eigenschaften sie mitbringen und in welchen Fällen ihr Einsatz sinnvoll ist.
Ein Schwerpunkt lag auf Aspekten wie Tragekomfort, Langlebigkeit und Präzision. Gerade bei anspruchsvolleren Versorgungen oder empfindlichen Gehörsituationen können alternative Materialien eine Ergänzung zu klassischen Lösungen darstellen. migohead verfolgt dabei den Ansatz, die Otoplastik stärker als funktionalen Bestandteil des Hörsystems zu verstehen und entsprechend weiterzuentwickeln.
Die VHÖ Frühjahrstagung, die neben Vorträgen auch eine Industrieausstellung umfasst, bot dafür den passenden Rahmen. Als zentrale Veranstaltung des österreichischen Branchennetzwerks bringt sie regelmäßig Hörakustikerinnen und Hörakustiker, Hersteller und Fachleute zusammen. Auch am Stand von migohead zeigte sich, dass das Interesse an materialbasierten Lösungen vorhanden ist, insbesondere wenn es um differenzierte Versorgungsansätze geht.
So fügte sich der Beitrag des Unternehmens in das Gesamtbild der Tagung ein: praxisnah, fachlich orientiert und mit Blick auf konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Alltag der Hörakustik.








